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Geschichte

Aus einer Vision wurde ein Haus.

Was 1997 mit einem Kurs und zwölf Ehrenamtlichen begann, trägt heute die Hospiz- und Trauerarbeit im ganzen Landkreis Leer.

  1. 1997

    Der erste Kurs

    Gretel Bluhm-Janssen bietet mit der VHS Leer den ersten Weiterbildungskurs für ehrenamtliche Hospizarbeit im Landkreis an. Seither gibt es jedes Jahr einen.

  2. 1999

    Gründung

    Am 14. April gründen 23 Menschen die Hospiz-Initiative Leer e.V. Zwölf Ehrenamtliche stehen bereit.

  3. 2005

    Die Stiftung

    Im Dezember wird die Hospiz-Stiftung Leer gegründet. Das Ziel: ein stationäres Hospiz für Ostfriesland.

  4. 2007

    Spatenstich

    Am 19. Oktober der erste Spatenstich. „Wat’n Bliedskup vandaag!“ ruft Gretel Bluhm-Janssen, was für eine Freude heute.

    Spatenstich
  5. 2009

    Das Hospizhuus öffnet

    Am 22. Januar wird das erste stationäre Hospiz Ostfrieslands eröffnet. Zwei Tage der offenen Tür, überwältigendes Interesse.

    Das Hospizhuus öffnet
  6. 2016

    Verdienstmedaille und Neubau

    Gretel Bluhm-Janssen erhält die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland. Daneben entsteht ein eigenes Haus für die ambulante Hospiz- und Trauerarbeit, mit viel Raum für Kinder und Jugendliche.

    Verdienstmedaille und Neubau
  7. 2018

    Palliativpflege

    Im November gründen wir einen ambulanten Pflegedienst, der schwerkranke Menschen zuhause palliativ versorgt.

  8. 2019

    20 Jahre

    Fast 150 000 geschenkte Stunden. Die Kofferausstellung „Mein letztes Gepäck“ fragt: Was nehme ich mit?

    20 Jahre
  9. 2024

    25 Jahre

    Eine Jubiläumswoche mit Sommerfest, Tag der offenen Tür, Seelensport und Letzter Hilfe.

    25 Jahre

„Wes watt Leev, ik bruk egentlich gor nich mehr dood, ik bün ja all in Himmel.“

Ein Hospizgast auf die Frage, wie es ihm geht. Sinngemäß: Ich muss gar nicht mehr sterben, ich bin ja schon im Himmel.

Gretel Bluhm-Janssen erzählte diesen Satz zum 20. Jubiläum. Für sie heißt Hospiz vier Säulen: die Begleitung zuhause, das Hospizhuus, die Trauerarbeit und die Öffentlichkeitsarbeit. Damit Sterben in Würde überall möglich wird, nicht nur da, wo Hospiz ist.

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